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Vorschularbeit  
 

 

Was verstehen wir unter Vorschularbeit?
 
Immer wieder wird an uns die Frage gerichtet: “Machen sie auch Vorschularbeit?”
 
Viele Eltern wollen vorzeigbare Produkte in Form von gut ausgeführten Mal- und Bastelarbeiten sehen, die ihre Kinder mit nach Hause bringen. Auch der Wunsch nach Vorschulmappen wird immer wieder geäußert.
 
Eltern möchten ihren Kindern einen Vorsprung in der Schule sichern, weil sie glauben, das Kind würde dann den Anforderungen besser genügen. Der Wert des Spiels, die Gelegenheit für Experimente und eigene Aktivitäten der Kinder verliert für viele Eltern mit Blick auf die bevorstehende Einschulung immer mehr an Bedeutung.
 
Die Kindertagesstätte ist nicht ein Ort, an dem Kinder “Wissen” aufnehmen und an erster Stelle kognitiv gefördert werden, sondern sie bietet die Grundlage für ein kognitives Lernen. Nicht das Lernen, sondern das Erfahren von Sinneszusam-menhängen, bei dem ein Lernen geschieht, steht im Vordergrund. Darum hat das Spiel der Kinder einen hohen Wert. Eine wesentliche pädagogische Aufgabe der Kita liegt deshalb darin, das frei selbstbestimmte Spiel der Kinder zu schützen.
 
Der Aufbau eines positiven Selbstwertgefühls ist von grundsätzlicher Bedeutung, nicht nur im Hinblick auf den späteren Erfolg in der Schule, sondern für das Leben. Dies alles “lernen” die Kinder in ihren Rollen-, Regel-und Konstruk-tionsspielen in der Kita.
 
Um unsere "Vorschulkinder" etwas hervorzuheben und ihnen etwas Besonderes zu bieten, wurde der "Tigerentenclub" gegründet.
Er trifft sich einmal in der Woche und wird von allen pädagogischen Kräften angeleitet. Über ein Zeitraum von zwei bis drei Monaten wird an einem Projekt gearbeitet.